© Kath. KiSti St.Burkard, Würzburg
Sankt Burkhard
Die älteste Kirche Würzburgs geht zurück auf das Andreaskloster, das Bischof Burkard gründete. 988 wurde es durch Bischof Hugo in Benediktinerkloster St. Burkard umbenannt und die Gebeine des Hl. Burkard dorthin gebracht. Der älteste, romanische Bereich der dreischiffigen Basilika wurde 1033 errichtet, 1168-80 wurde die Portalvorhalle („Paradies“) angefügt. Im Inneren findet man das romanische Langhaus, das gotische Querhaus mit der Altarinsel und der Madonna von Tilman Riemenschneider (Frühwerk um 1490), den Hochchor mit neugotischem Hochaltar von Franz Wilhelm Driesler aus dem Jahre 1895 und einem historischem Chorgestühl.
Die Türme der Burkarder Kirche bestehen beide aus Sandstein – der nördliche Turm hat einen gelblichen und der südliche einen rötlichen Ton. Beim Bau der Kirche im 13. Jahrhundert waren beide Türme zunächst in gelbem Sandstein gehalten. Im 19. Jahrhundert schlug ein Blitz in den südlichen der beiden Türme ein. Beim Wiederaufbau wurde roter Sandstein verwendet; der nördliche Turm blieb bei diesem Unwetter unberührt.
Quelle: Würzburgwiki