rosengarten

Der Rosengarten wurde im Jahr 1927 durch den „Verein der Rosenfreunde“ an diesem Teil der Schottenflanke angelegt. Mit Hilfe des damaligen Gartendirektors Günther erwarb der Verein das 2.500 m² große Grundstück und legte Pavillon und Terrassen an.

Er bietet mit den vielfältigen Rosen, dem Pavillon, einer Rundpergola, dem Wasserbecken und den Gartenplastiken reizvolle Aufenthaltsbereiche.

Der ursprüngliche Pavillon im Rosengarten wurde anlässlich der Landesgartenschau umgebaut und mit einem Pagodendach versehen. Der weiße Holzpavillon mit dem geschwungenen Dach und dem verzierenden Gitterwerk aus Holzleisten passt in die alte Tradition der Rosengärten. Die Innenflächen des Daches wurden durch die Kitzinger Künstlerin Ruth Hauck farbig gestaltet. Sie verwandelte den Pavillon auch von innen in eine dicht bewachsene Laube mit weißen Figuren, die auf Würzburg und Umgebung Bezug nehmen. So steht die Eule für die Weisheit, die Universitätsstadt Würzburg, die Putten für Kunst und Kultur, der Löwe für die Zugehörigkeit zu Bayern. Andere Figuren stellen die Verbindung zum umliegenden Rosengarten her. Eine Dame überreicht gleich über dem Eingang den Besuchern symbolisch eine Rose. Zwei eher unscheinbare Nachtigallen, umgeben von Rosen in vielen Formen und Farben, erinnern an Walther von der Vogelweide, seine Liebeslyrik und die symbolische Bedeutung der Rose in diesem Zusammenhang.

Quelle: Würzburgwiki