ringpark (glacis)

Der Ringpark (auch Glacis genannt) ist eine Grünanlage um die Würzburger Altstadt. Er entstand auf dem Gebiet der im 19. Jahrhundert barocken Stadtmauer.

Er wurde vom schwedischen Landschaftsarchitekten Jens Person Lindahl, welcher von August 1880 bis 1887 erster hauptamtlicher Stadtgärtner von Würzburg war, entworfen und bis 1886 realisiert. Der Park im Stil englischer Landschaftsgärten ist eine der wenigen heute noch gut erhaltenen Ringparkanlagen Deutschlands des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit über 300 verschiedenen einheimischen wie exotischen Gehölzarten ist er auch einer der artenreichsten Parks Deutschlands. Markante und exotische Bäume im Park sind mit deutscher und lateinischer Bezeichnung gekennzeichnet. Außerdem finden sich auf dem Gelände zahlreiche Denkmäler und Brunnen. Bäume und Gehölze stammen aus China, Nordamerika und Europa. Blüh-Blumen werden der Jahreszeit entsprechend immer neu eingesetzt. 43 Vogelarten wurden beobachtet.

 Der Würzburger Nobelpreisträger-Lehrpfad führt entlang des Ringparks (gegenüber der Neuen Universität am Sanderring) und des Röntgenrings und präsentiert mit 14 Schautafeln die 14 Nobelpreisträger, die an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg geforscht und gelehrt haben, darunter W.C. Röntgen und Karl Landsteiner. Dieser Lehrpfad macht die beeindruckende Geschichte der Würzburger Spitzenforschung und die Wirkungsorte dieser Wissenschaftler zugänglich, um die Bedeutung dieser Persönlichkeiten hervorzuheben und die Forschungstradition der Universität zu würdigen.

Quelle: Wikipedia