Juliusspital mit Gartenpavillon

Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn stiftete 1576 das nach ihm benannte Spital.

Das Juliusspital war zugleich Altenheim, Krankenhaus, Waisenhaus mit Schule und Pilgerherberge. Im Erdgeschoss befindet sich eine der schönsten Rokoko-Apotheken Deutschlands mit einzigartiger Originaleinrichtung. 

Der 1705-1714 erbaute Gartenpavillon, der bis 1853 als anatomisches Theater genutzt wurde. Sehenswert ist die barocke Brunnenanlage von Jakob van der Auvera von 1706.

Einige Jahre nach der Einweihung des Juliusspitals im Jahr 1580 übernahm dieses unter seinem ersten Spitalarzt Wilhelm Upilio die Ausbildung der Studenten der von Julius Echter neu geschaffenen Medizinischen Fakultät der Universität.

Im Garten wurde 1705-1714 der Pavillon „Alte Anatomie“ gebaut, der von 1726 bis 1853 zur Studentenausbildung im Fach Anatomie und Forschung genutzt wurde. Unter Johann Philipp Franz von Schönborn wurde er 1720 nach dem Vorbild der Leidener Anatomie als anatomisches Theater errichtet.