Frankenwarte
Die Idee auf dem Nikolausberg, der mit 359,5 m ü. NN die höchste Erhebung im näheren Umkreis von Würzburg ist, einen Aussichtsturm zu errichten, geht auf den Würzburger Universitäts-Buchhändler Veit Josef Stahel zurück. Er war es auch, der am 10. März 1887 auf der damals noch kahlen Hügelkuppe das Grundstück erwarb. Somit machte er den ersten Schritt um die Bemühungen der Würzburger zur Verwirklichung eines Aussichtsturmes. Leider war es ihm nicht vergönnt, den weiteren Verlauf des Projekts zu erleben; er starb 1889. Der Turm wurde in den Jahren 1893/94 vom Verschönerungsverein Würzburg durch zahlreiche Spenden der Würzburger Bürger, errichtet. Er wurde 45 Meter hoch und man musste 173 Stufen erklimmen, um die Aussicht zu genießen. Die Einweihung am 30. Mai 1894 ging einher mit einem großen Fest mit Festzug, Kapelle und Reden. Man kann ihn noch heute besichtigen.
Auch die Außenanlagen um die Frankenwarte herum wurden zu einem Landschaftspark angelegt und laden zu Spaziergängen ein.
Quelle: Verschönerungsverein Würzburg e.V.